- Frederic Santini -
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Dieser
Roman ist vor einigen Jahren als Taschenbuch erschienen, jedoch inzwischen
vollständig ausverkauft. Er ist nur noch hier erhältlich. Das
Original-Manuskript (ca. 300 KB gesamt, ca. 60 Seiten A4) besteht aus
2 Dateien im WORD 6.0/ WIN 95 doc- Format und steht zum Download (garantiert
virenfrei). Auf
Anregung aus dem Leserkreis stehen die Dateien jetzt auch im .htm-Format
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zwei Teile kosten je EUR 4,30 (DM 8,41) und stehen sofort nach dem Anklicken
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Die
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Susanne Kramer, 25 Jahre alt, 172 cm groß, blond, kurze Haare, blaue Augen, Gewicht 52 kg, Beruf Politesse. Das könnte ihr Steckbrief sein. Mißmutig wandert Susanne die Straße entlang und sinniert über ihr Leben. Irgendwie hat sie sich die Arbeit bei der Polizei anders vorgestellt. Aber jeden Tag Ärger mit Parksündern, jeden Tag Kinder und Omas über die Straße bringen, jeden Tag Fremden den Weg zum Bahnhof beschreiben, das kann's ja wohl nicht sein. In der Clique werden es auch immer weniger. Die meisten heiraten und dann ist's aus mit Weggehen. Zu allem Überfluß hat sie gestern auch noch ihren Freund rausgeschmissen. Sie schaut ihr Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe an und muß lachen. Der Grund des Krachs gestern abend war, daß ihr Freund behauptet hat, sie liefe zu aufreizend rum. Aber das Bild in der Scheibe sieht eher bieder aus. Die Polizeiuniform korrekt geschlossen, der Rock züchtig über das Knie und flache Schuhe. Das soll aufreizend sein? Ein sehr genauer Beobachter könnte vielleicht die kleinen Beulen der Strapse am engen Rock richtig deuten. Das wäre aber auch schon alles. Sie liebt nun einmal solche Unterwäsche. Susanne seufzt und geht langsam weiter.
Ein dunkelbraunes Wohnmobil erregt ihr Interesse. Der Wagen steht im Parkverbot vor einer Wäscherei. Weit und breit ist niemand zu sehen.
Susanne zückt ihren Block und stellt sich vor den Wagen, um die Nummer aufzuschreiben. Wieder einmal will der Kugelschreiber nicht. Krampfhaft schüttelt sie das Schreibgerät.
"Darf ich Ihnen meinen leihen?"
Vor ihrem Gesicht taucht eine schwarz behandschuhte Hand mit einem goldenen Kugelschreiber auf. Ärgerlich schaut sie hoch und will antworten. Sie sieht geradewegs in die lachenden braunen Augen einer jungen Dame.
"Wenn Sie mich schon aufschreiben, dann wenigstens mit Stil", lacht die attraktive Frau.
"Aha", denkt Susanne, "reiches Töchterchen." Sie schaut sich ihre Gegenüber genauer an. Ungefähr gleiche Größe und Figur wie sie selber, kurze schwarze Haare. Das schwarze Lederkostüm ist unverschämt kurz und gibt den Blick auf lange, wohlgeformte Beine frei. Die Füße stecken in Pumps mit Wolkenkratzer-Absätzen. Aber warum trägt die Frau mitten im Sommer Handschuhe?
"Ist Ihnen kalt?" Eine bessere Frage fällt Susanne nicht ein. Irgendwie hat die Frau ihre Selbstsicherheit erschüttert.
"Nein", erwidert die unbeeindruckt, "ich trage meistens Handschuhe."
Susanne kommt sich wie ein kleines Mädchen vor und ärgert sich über sich selber. Da soll sie die Staatsgewalt repräsentieren und läßt sich durch eine verzogene Göre aus der Fassung bringen. Der Kugelschreiber schwebt noch immer vor ihrem Gesicht.
"Geben Sie schon her." Sie greift ärgerlich nach dem Schreiber, erwischt aber nur die schwarze Hand. Erstaunt fühlt sie weiches, warmes Material, aber kein Leder. Das ist Gummi!
Jetzt wird ihr langsam warm. Warum in aller Welt trägt eine junge Frau schwarze Gummihandschuhe? Sie hat schon in verschiedenen Zeitschriften über Gummimode gelesen und die Bilder hatten sie begeistert. Sie hatte aber nie den Mut, sich solche Sachen zu kaufen.
"Wollen Sie meinen Arm mitnehmen?" wird sie aus ihren Gedanken gerissen.
Schnell läßt sie die Hand los und nimmt den angebotenen Kugelschreiber. Wie im Traum füllt sie den Strafzettel aus. Dabei rasen ihre Gedanken kreuz und quer durch den Kopf. Es geht sie ja nichts an, wie andere herumlaufen. Aber das Thema reizt sie schon.
Die Frau hat Susannes Reaktion genau bemerkt. Sie hält ihre ausgestreckte Hand mit der Handfläche nach oben hin. Die Politesse schaut auf die glatte, schwarz glänzende Hand. Mit spitzen Fingern legt sie den Strafzettel und den Kugelschreiber darauf. Dabei spürt sie den Blick der Frau fast körperlich.
"Wir sollten uns einmal unterhalten", hört sie die Stimme wie durch Watte.
Susanne schaut in die braunen Augen. "Und worüber?" erwidert sie mit gespielter Forschheit.
"Zum Beispiel über meine Handschuhe", kommt ruhig die Antwort.
Susanne schluckt. Die Frau kann anscheinend Gedanken lesen.
"Wir können es gleich tun, oder ich hole Sie heute abend ab." Die Frau ist einen Schritt zurück gegangen und lehnt jetzt an der Haube des Wohnmobils.
"I-ich weiß nicht", stottert Susanne.
"Na prima, dann steigen wir ein", die junge Dame geht zur Seite des Autos und öffnet die Schiebetür. "Kommen sie?"
Bei Susanne regt sich die Neugier. Wie mag es in dem Auto hinter den verspiegelten Scheiben aussehen? Gleichzeitig denkt sie daran, daß sie ja im Dienst ist. Aber ihre Arbeitsmoral ist heute sowieso nicht besonders groß, außerdem dauert das ja keine fünf Minuten - denkt sie.
Mit zögernden Schritten geht sie zur geöffneten Tür und steckt ihren Kopf in das Innere des Fahrzeuges. Dabei kommt sie zwangsläufig mit der jungen Frau in Berührung. Ihre Hüfte berührt leicht den flachen Bauch der hübschen Dame, und Susanne hat kurz das Gefühl, der Druck wird erwidert. Gleichzeitig schlägt ihr ein intensiver Gummigeruch aus dem Auto entgegen.
Ungläubig weiten sich Ihre Augen. Das Innere des Wohnmobils ist mit gemütlichen Sesseln, einem Tisch und einer Couch, fast wie ein Wohnzimmer eingerichtet. Aber was besonders auffällt, ist das Material. Mattschwarz stehen die Sitzmöbel da, und dem Geruch nach zu Urteilen ist der Bezug aus Gummi.
"Steigen Sie ruhig ein!" hört sie die Aufforderung ziemlich nah am Ohr. Automatisch hebt sie ein Bein auf die Stufe. Dabei behindert sie der enge Uniformrock. Als sie ihn etwas hochziehen will, trifft sie auf die Gummihand der jungen Frau. Die hat nämlich schon den Rocksaum in der Hand, und schiebt ihr den Stoff hoch bis zum Oberschenkel.
"Was machen Sie denn!" Susanne ist überrascht.
"Ich helfe ihnen nur. Und ein paar Strapse habe ich auch schon gesehen, wenn diese Bekleidung auch für eine Politesse ungewöhnlich ist", lächelt die Frau.
Susanne wird rot. Aber nicht, weil die Frau ihre Strapse entdeckt hat, sondern weil die Gummihand an ihren Oberschenkeln bleibt und dort für Aufregung sorgt. Wie versteinert steht die Politesse da. Die Gedanken schlagen Purzelbäume während der warme, weiche Gummi das nackte Fleisch ihrer Oberschenkel streichelt.
"Wollen wir nicht einsteigen?" hört sie wieder die Stimme am Ohr, und zu ihrer Erleichterung verschwindet die Hand. Automatisch zieht sie sich hoch und betritt das Wohnmobil. Die andere Frau folgt und schließt die Schiebetür.
"Ich muß mich erst mal vorstellen.
Ich heiße Uschi", die junge Dame streckt Susanne ihre Hand entgegen.
Wieder fühlt die den Gummi in ihrer Hand und eine unbekannte Erregung steigt
in ihr hoch.
"Angenehm, ich heiße Susanne", erwidert sie mit einem etwas verkrampften Lächeln und belegter Stimme.
"Gut Susanne, nimm Platz und mach es dir bequem! Auf dem Tisch liegt was zum Lesen. Mich mußt du einen Moment entschuldigen. Ich ziehe mich nur schnell um."
Bevor Susanne etwas erwidern kann, ist Uschi in einer schmalen Tür im Heck des Fahrzeuges verschwunden.
Vorsichtig setzt sie sich in einen der tiefen Sessel und nimmt sich eine großformatige Zeitschrift vom Tisch. Schon das Titelbild fesselt ihre ganze Aufmerksamkeit. Eine gut gebaute Frau in einem schwarzen, glänzenden Anzug, der ihren ganzen Körper bis zum Hals einschließt. Darüber hat man ihr ein rotes Korsett geschnürt, das durch Riemen mit einem Knebelgeschirr um den Kopf verbunden ist. Die Hände sind mit roten Ledermanschetten auf dem Bauch des Korsetts fixiert. Langsam blättert Susanne weiter und lächelt in dem Bewußtsein, nie in eine solche Situation zu kommen. Das ganze Heft ist nämlich voll mit Frauen die, in die verschiedensten Kleidungsstücke verpackt, immer ziemlich hilflos in die Kamera schauen.
Mittlerweile ist Susannes Selbstbewußtsein wieder da, und sie sieht sich interessiert um. Ihre Hände fühlen den Gummi des Sessels und in ihr regt sich ein Wunsch. Sie möchte noch mehr davon spüren. Vorsichtig zieht sie sich den Rock höher, so daß ihre Oberschenkel mit dem Material in Berührung kommen. Daß ihre weißen Strapse dabei zu sehen sind, stört sie nicht. Sie lehnt sich zurück, kuschelt sich in den weichen Sessel und schließt die Augen.
Ein leises Quietschen reißt sie aus ihren Träumen. Sie öffnet die Augen und schaut in das hübsche Gesicht von Uschi. Aber wie sieht die jetzt aus!
Ein Cat-Suit aus schwarzem Gummi modelliert ihre
hinreißende Figur. Die Beine stecken in knielangen Stiefeln, die Taille
ist von einem Miedergürtel rigoros auf Idealmaße gebracht.
"Na, hast du schön geträumt?" lacht sie. "Wie gefalle
ich dir?"
"Das sieht ja heiß aus", entfährt es Susanne.
"Möchtest du sowas mal anprobieren?"
"Na, ich weiß nicht. So viel Zeit habe ich jetzt nicht."
"Das dauert nicht lange. Ich helfe dir, dann kannst du in einer halben Stunde wieder Autos aufschreiben." Sie nimmt Susanne einfach am Arm, zieht sie hoch und hinter sich her durch die Tür. Dabei kann Susanne den Gummianzug genau betrachten. Wie eine zweite Haut folgt er jeder Bewegung. Der Raum hinter der Tür ist nichts weiter als ein großer Kleiderschrank mit einem Spiegel an der einen Wand. Susanne registriert erstaunt die Kollektion auf einer langen Chromstange.
"Zieh dich ganz aus, ich suche inzwischen was für dich."
Noch zögernd öffnet Susanne ihre Uniformjacke. Schließlich kennt sie Uschi erst seit ein paar Minuten. Aber die Neugier ist größer. Was soll ihr schon passieren. Schließlich ist sie im Nahkampf ausgebildet, und ein kleines Abenteuer reizt sie schon. So kommt es, daß nach fünf Minuten eine nackte Politesse im Wohnmobil steht.
Zuerst wird ihr ganzer Körper eingepudert. Dabei erklärt ihr Uschi warum. Als die Gummihände über ihren Körper streichen, kann Susanne ein wohliges Stöhnen nicht unterdrücken. Uschi scheint das aber nicht zu bemerken, denn sie streicht unbeeindruckt weiter. Jetzt muß Susanne in ein paar lange Gummistrümpfe schlüpfen und sich armlange Handschuhe überstreifen. Zum ersten Mal spürt sie das Material direkt am Körper. Probeweise beugt sie ihren Arm. Der Gummi hält ihn fest umschlossen und drückt ihn mit sanftem Druck wieder gerade. Ebenso die Finger.
"Ich dachte, ich soll das Gleiche anprobieren was du anhast?"
"Das habe ich leider nur einmal da. Ich habe Sachen herausgesucht, wo du das Gefühl noch intensiver erleben kannst", erwidert Uschi.
Ehe sich Susanne versieht, wird ihr ein Gummikorsett um den Körper gelegt. Uschi steht jetzt hinter ihr und zieht an den Schnüren. Susannes Brüste fühlen sich sofort wohl in den geschlossenen Körbchen. Immer enger legt sich das dicke Material um ihren Körper.
"He, ich bekomme keine Luft mehr!"
"Das legt sich, wenn sich dein Körper daran gewöhnt hat", kommt der Kommentar von Uschi. Ungerührt schnürt sie weiter.
Susanne kommt sich vor wie eine Zitrone in der Presse. Sie denkt an die Bilder in der Zeitschrift. Die Frauen dort trugen auch meist Korsagen.
"Fertig! Lauf mal rum", Uschi steht wieder vor Susanne. Die versucht zu gehen. Dabei merkt sie, wie lang das Korsett ist. Ihre Oberschenkel stecken bis zur Hälfte mit darin. Große Schritte sind unmöglich. Ihr ganzer Körper fühlt sich hart an. Im Spiegel kann sie sehen, daß ihre Taille fast zerbrechlich wirkt, während Busen und Po geradezu aufreizend geformt werden. Die langen Gummistrümpfe enden weit oben im Korsett. Kein Stückchen Haut schaut mehr hervor.
"Spinnst du", entfährt es ihr, "so kann ich doch nicht rumlaufen. Außerdem kann ich mich kaum bewegen!"
"Das macht nichts. Komm, ich hab noch mehr für dich."
Uschi hat ein dunkelblaues Minikleid mit langen Armen und einem Stehkragen in der Hand. Schwach protestierend läßt sich Susanne in das Kleidchen stecken. Als der Reißverschluß an der Vorderseite zu ist, reicht der Rocksaum gerade noch über das Korsett. Faltenlos legt sich der hochglänzende Gummi des Kleides um ihren modellierten Körper. Aus den Ärmeln schauen ihre schwarzen Gummihände.
"Na, wie findest du dich jetzt?"
"Na ja", ächzt Susanne, "es ist noch genauso eng, aber aussehen tut es toll."
"Geh in den Vorraum und leg dich auf die Couch. Ich komme gleich nach."
Susanne macht sich plattfüßig in ihren Gummistrümpfen auf den Weg. Dabei merkt sie, wie anstrengend das Atmen in dem Panzer ist. An der Sitzgruppe angekommen versucht sie, sich zu setzen. Aber das Korsett hält sie unnachgiebig aufrecht. Sie kann nur stehen oder liegen. So bleibt sie erst einmal schnaufend stehen und denkt über ihre Situation nach.
Eigentlich ist sie ja noch im Dienst und sollte Parksünder aufschreiben. Das Wohnmobil parkt auch immer noch im Parkverbot - und die zuständige Politesse steht bis zum Hals in Gummi verpackt drin. Ihr Blick fällt auf das Heft, das sie vorhin angeschaut hat. Gerade will sie es noch einmal zur Hand nehmen, da kommt Uschi. In der Hand trägt sie ein paar Lackstiefel, wie sie Susanne bisher nur im Schaufenster bewundert hat. An der Vorderseite geschnürt und Schäfte, die das Bein bis hoch zum Oberschenkel umschließen.
"Warum hast du dich nicht hingelegt?"
"Du bist gut! Wie soll ich mich in dem Aufzug hinlegen. Nicht einmal hinsetzen kann ich mich." Susanne ist etwas ärgerlich. "Soll ich jetzt wohl die Stiefel anziehen?"
"Nein, das mache ich. Du kannst es sowieso nicht alleine." Uschi hat plötzlich etwas in der Hand, das wie ein sehr breiter Gürtel aussieht. Sie legt Susanne das Ding um die schmale Taille und schließt hinten die kurze Schnürung. Es ist ein roter Taillengürtel, der oben bis unter die Brüste und unten bis zu den Beckenknochen reicht. An der Vorderseite des steifen, mit Stäbchen verstärkten Kleidungsstückes sind einige Chromringe fest montiert. Susannes Hüfte ist jetzt starr, als ob keine Gelenke vorhanden sind.
"Was ist denn das jetzt noch? Du hast vorhin gesagt es dauert nicht lange, dann kann ich wieder zum Dienst."
Uschi lacht. "Du kannst gleich zum Dienst. Alle männlichen Parksünder werden dich aufrichtig bewundern!"
Susanne wird unsicher. Will Uschi sie wirklich so auf die Straße schicken? Soll das eine Art Rache für den Strafzettel sein? Sie beschließt, das Spiel zu beenden. Als Uschi eine breite Ledermanschette um ihr Handgelenk legen will, gibt sie ihr mit aller Kraft einen Stoß in die Magengrube. Mit einem kurzen Aufschrei stolpert die überraschte Frau rückwärts und landet lang im Gummisessel. Susanne will nachsetzen, hat aber ihre Gelenkigkeit gehörig überschätzt. Wie ein kleines Kind, das schneller laufen will als die Beine können, verliert sie das Gleichgewicht und fällt vornüber direkt auf Uschi drauf.
Die ist von dem Schlag etwas benommen und kann Susannes Sturz kaum abfangen. So liegen die beiden übereinander in dem Gummisessel und verschnaufen erst einmal. Susanne ist die erste, die wieder etwas sagen kann. Sie ist etwas unglücklich gefallen, so daß ihr einer Arm eingeklemmt ist. So bleiben ihr nur verbale Attacken.
"Das machst du nicht mit mir", zischt sie Uschi an. Die hat sich ebenfalls langsam erholt.
"Was mach ich nicht mit dir?" fragt sie verständnislos.
"Du willst mich lächerlich machen, indem du mich so auf die Straße schickst!"
Jetzt muß Uschi trotz der Situation lachen.
"Das wäre ein teurer Spaß. Die Sachen die du trägst und noch tragen wirst kosten ein kleines Vermögen. Dafür kann ich mir fast einen Parkplatz kaufen."
"Ich werde überhaupt nichts tragen. Du ziehst mir sofort die Sachen aus, sonst erstatte ich Anzeige."
"Bitte, erstatte Anzeige. Ich bringe dich gerne zum nächsten Revier. Hoffentlich glauben die dir wenn du erzählst, warum eine Politesse plötzlich in Gummi daherkommt und dabei scharf wie eine Rasierklinge ist."
"Das bin ich überhaupt nicht!"
"Das wirst du aber noch! Wart's ab. Außerdem geht mir dein Gemecker auf die Nerven!"
Uschi beginnt, Susanne einfach von sich herunter zu schieben. Quietschend rutscht Gummi aufeinander. Zum Schluß liegt Susanne auf dem Boden. Aufstehen ist mit ihrem versteiften Körper unmöglich.
"Ich wollte dich eigentlich auf der Couch weiter anziehen. Aber wenn dir der Boden bequemer ist, bitte!"
"Du weißt nicht, was du tust! Hilf mir sofort auf die Beine oder ich schreie!"
Darauf hat Uschi anscheinend nur gewartet. Sie öffnet eine Klappe in der Wand des Wohnwagens und nimmt etwas Schwarzes heraus. Damit geht sie zu der am Boden liegenden Susanne, legt ihr ein dickes Kissen unter die Schulterblätter und hockt sich an ihren Kopf. Susanne sieht aus dieser Perspektive nur die schwarzen Oberschenkel und Pobacken von Uschi - und dann plötzlich überhaupt nichts mehr. Starker Gummigeruch steigt ihr in die Nase, und eine glatte Schicht legt sich auf ihr Gesicht. In ihren Mund will etwas eindringen, aber sie preßt die Lippen aufeinander. Als der Druck aber immer stärker und die Luft knapp wird, muß sie ihren Mund öffnen. Sofort lähmt etwas Dickes ihre Zunge. Sie strampelt mit ihren Gummibeinen und faßt sich an den Kopf. Durch die Gummischicht ihrer Handschuhe fühlt sie eine glatte Oberfläche. Wieder fallen ihr die Frauen in dem Heft ein, deren Köpfe teilweise nur schwarze Gummikugeln waren. Sieht sie jetzt auch so aus?
Nur ganz leicht kann sie die Zunge bewegen und den Eindringling fühlen. Irgendwie hat sie das Gefühl, das beste Stück eines Mannes tief im Mund zu haben. Stumm und blind merkt sie, wie um ihre Handgelenke etwas geschnallt wird. Die werden dadurch fast steif. Für Uschi ist es kein Problem, die Arme der hilflosen Susanne an den Ringen des Taillengürtels zu befestigen. Spielerisch faßt sie eine der kegelförmig aufstehenden Brüste, knetet sie leicht und zwirbelt die deutlich sichtbare Brustwarze. Auf einmal fangen die fixierten Hände an zu zucken und aus der Gummimaske kommt leises Stöhnen. Auch die schwarzen Beine bewegen sich leicht.
Susanne erlebt völlig neue Gefühle. Hilflos, von Kopf bis Fuß in Gummi, muß sie die zärtliche Massage über sich ergehen lassen. Dabei scheinen Stromstöße von ihrer Brust durch den ganzen Körper bis zwischen die Beine zu zucken. Anders kann sie sich nicht erklären, warum plötzlich ihr ganzer Unterleib in Aufruhr ist. Sie versucht ihre zusammengepreßten Schenkel zu bewegen und macht alles nur noch schlimmer - oder schöner? Verwundert registriert sie, daß sich Uschis Prognose bewahrheitet. Sie ist wirklich innerhalb kürzester Zeit unglaublich scharf geworden. Heftig lutscht sie an ihrem Knebel. Als dann auch noch ihre andere Brust geknetet wird, ist es geschehen. Dumpf stöhnend erlebt sie, fast unbeweglich, ihren ersten Höhepunkt in Gummi. Nur die Beine schlagen dabei abwechselnd auf den Boden des Wohnmobils.
Es dauert einige Minuten, bis sich Susanne wieder erholt hat. In dieser Zeit wurden ihre Füße, ohne daß sie es bemerkt hat, in die Fußteile der Stiefel gesteckt. Uschi ist jetzt dabei die Schnüre einzufädeln. Es dauert noch einmal eine halbe Stunde, dann sind Susannes Beine fest in schwarzes Lackleder verschnürt. Die Schäfte reichen genau bis zum Korsettrand. Kurze Riemen, die am Korsett befestigt werden, verhindern ein Herunterrutschen. Ihre Beine schauen wie schwarz lackierte Säulen aus, auf denen die Schnürung wie aufgemalt wirkt.
Susanne hat sich ihrem Schicksal ergeben. Sie genießt die Nachwirkungen des Orgasmus in ihrer Umhüllung. Als die Riemen der Stiefel befestigt werden, zucken ihre Beine bei jeder Berührung. Ihr ganzer Unterleib scheint in Flammen zu stehen. Dann wird sie plötzlich hochgehoben und auf die Beine gestellt. Schwankend balanciert sie auf den 12 cm Absätzen. Entsetzt stellt sie fest, daß ihre Beine völlig steif sind. Uschi hält sie am Arm fest und führt sie zum Ankleideraum. Unbeholfen stolziert die Gummipuppe neben ihr her. An den Seiten der Kopfhaube sind kleine Löcher in Höhe der Ohren angebracht. In diese Löcher spricht Uschi jetzt hinein.
"Du bist jetzt fertig angezogen. Wenn du
immer noch Lust hast mich anzuzeigen, bringe ich dich so bis vor die nächste
Polizeiwache. Reingehen mußt du aber alleine."
Susanne hört kaum zu. Beim Laufen reiben ihre Oberschenkel knirschend aneinander
und bringen ihre Gefühle in höchste Wallung. Mit Bedauern muß
sie jetzt stehenbleiben.
"Du darfst dich jetzt im Spiegel bewundern", hört sie die Stimme an ihrem Ohr. Dann wird an ihrem Gesicht in Augenhöhe herumgefummelt, und plötzlich wird es hell. Uschi hat die Augenklappe von der Maske entfernt. Aus zwei kreisrunden Löchern blinzeln jetzt Susannes blaue Augen in das Licht. Langsam gewöhnt sie sich an die Helligkeit. Vor ihr nimmt eine Gestalt Konturen an, die anscheinend direkt dem Heft entsprungen ist, das sie angeschaut hat. Unzählige Lichtreflexe spiegeln sich auf dem wie lackiert wirkenden Frauenkörper. Nur langsam dämmert ihr, daß sie das ja selber ist. Da steht sie also, die zuverlässige, diensteifrige Politesse. In langen Lackstiefeln und knallengem Gummimini, eingeschnürt in ein Gummikorsett, stumm und mit einer Haube auf dem Kopf, daß ihre eigene Mutter sie nicht erkennen würde. Und sie fühlt sich auch noch wohl dabei! Aufgeregt lutscht sie an ihrem Knebel und möchte etwas sagen, bringt aber natürlich nur brummende Laute hervor. Uschi lacht.
"Wie gefällst du dir? Du bist bestimmt die am besten gekleidete Politesse der Stadt. Wenn du willst, nehme ich dir die Kopfhaube ab und ziehe dir deine Uniform darüber. Dann kannst du noch ein paar Parksünder aufschreiben."
Bei der Vorstellung, so draußen herumzulaufen spürt Susanne zu ihrem eigenen Entsetzen Erregung aufsteigen. Was ist nur mit ihr los?
Uschi steht hinter ihr, schmiegt sich von hinten an sie und greift um sie herum zu ihren Brüsten. Im Spiegel beobachtet Susanne das Spiel und wird fast wahnsinnig vor Geilheit. In ihren Gummihüllen wird ihr heiß. Sie spürt den Schweiß in den Strümpfen und an ihrem gummierten Körper herunterlaufen. Dumpf stöhnend windet sie sich unter den Liebkosungen so weit das möglich ist. Die Frau hinter ihr lacht sie an und tätschelt ihren strammen Po.
"Na, ich glaube das gefällt dir. Wir können es ja öfter machen. Jetzt bringe ich dich nach Hause."
Susanne schüttelt ihren Gummikopf und protestiert brummend. Aber Uschi hat sie schon am Arm genommen und zieht sie hinter sich her zur Couch. Dort legt sie die hilflose Susanne drauf und schnallt sie mit mehreren Gurten fest.
"Daß du mir nicht runterfällst
wenn ich bremsen muß", grinst sie. Dann öffnet sie die Verbindungstür
zur Fahrerkabine und verschwindet aus Susannes Blickfeld. Kurz darauf setzt
sich das Wohnmobil in Bewegung und fädelt sich in den dichten Berufsverkehr
ein. Susanne ist völlig fertig. Sie hat die Augen geschlossen und versucht
ihre Gedanken zu ordnen. Was soll das nur werden? Sie läßt sich hier
von einer wildfremden Frau in diese Kleidung zwängen, erlebt einen traumhaften
Orgasmus und findet das alles eigentlich so schön, daß es nie mehr
aufhören sollte. Mittlerweile genießt sie es, Arme oder Beine im
Gummi zu bewegen, oder das minimale Rutschen des Korsetts auf ihrem schweißnassen
Körper zu spüren. Das Fahrzeug schaukelt sanft durch den Verkehr,
und Susanne schläft trotz ihrer Bewegungslosigkeit ein.
Sie wird wach, als jemand die Gurte über ihren Körper löst. Sie
will sich aufsetzen, aber das Korsett holt sie sofort in die Realität zurück.
Uschi steht neben der Couch. Sie hat sich anscheinend umgezogen, denn jetzt
trägt sie wieder ihr Lederkostüm, allerdings dieses Mal mit langen
Stiefeln.
"Aufstehen du Schlafmütze. Wir sind da!"
"Wo sind wir?" Susanne ist noch ganz benommen und merkt nicht gleich, daß sie ja sprechen kann.
"Wir stehen direkt vor deinem Hauseingang. Du brauchst also überhaupt nicht weit zu laufen."
Susanne dämmert langsam, was los ist. "Du wirst mich doch nicht in dem Aufzug in meine Wohnung bringen?"
"Aber ja. Du bekommst noch was drüber, dann merkt kein Mensch was mit dir los ist."
"Und wenn ich schreie?"
"Dann laß ich dich einfach stehen. Was, glaubst du, macht ein Mann mit dir, wenn er dich so alleine trifft? Sei also schön brav. Ich bringe vorher noch einen Koffer rauf, dann hole ich dich."
Bevor Susanne etwas erwidern kann ist Uschi im Heck des Autos verschwunden. Kurz darauf schleppt sie einen großen Koffer zur Tür, öffnet, und steigt aus. Susanne bewundert ihre Wendigkeit trotz der langen Stiefel mit den hohen Absätzen. Dann wird die Schiebetür von außen geschlossen und Susanne ist allein. Sie döst etwas vor sich hin. "Das ging aber schnell", denkt sie, als die Tür des Autos geöffnet wird. In ihrem Blickfeld erscheint eine Frau. Aber es ist nicht Uschi ...